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Die Schnuller - Story


 

Nuckel, Nuggi, Zuzzi - er hat viele Namen und macht Babys und Kleinkinder glücklich. Der Schnuller befriedig das natürliche Saugbedürfnis von Kindern und hilft ihnen, sich zu beruhigen. Und weil er damit so erfolgreich ist, blickt er auf eine erstaunliche lange Geschichte zurück.

 Es war einmal....

 Der älteste Vorfahr des Schnullers ist schon rund 4500 Jahre alt. Bereits die alten Ägypter beruhigten ihren Nachwuchs, indem sie ihren Babys so genannte Saugtöpfe zum Nuckeln gaben. Im Altertum und im Mittelalter trugen kleine Kinder Sauger aus Ton oder Lehm um den Hals. Sie hatten die Form von kleinen Tierchen und wurden mit Honig gefüllt Hier konnten die Kinder also nicht nur ihr Saugbedürfnis befriedigen - sie hatten gleichzeitig auch etwas zum Naschen. In andereren Kulturkreisen nuckelten die Kinder oft einfach an Lebensmitteln wie zum Beispiel Fischen oder Fleischstücken. Die Saugtierchen wurden später von Beuteln abgelöst, die mit süßem Mus gefüllt waren.

1840 wurde dann der erste Sauger entwickelt, der dem Schuller von heute gar nicht so unähnlich war. Er bestand aus schwarzem Kautschuk und war vergleichsweise hart. Durch das Nuckeln entstanden daher oft Deformierungen von Zähnen und Kiefer. Um 1950 revolutionierten die Mediziner Adolf Müller und Wilhelm Balsters die Welt des Nuckelns. Sie entwickelten den ersten kiefergerechen Sauger, der der weblichen Brustwarze nachempfunden war und durch kiefergerechte Form medizinisch unbedenklich war.

Das war die Geburtsstunde des ersten Schnullers. Heute sind Schnuller natürlich weder giftig noch gefährlich für Babys. Im Gegenteil: Sie stillen den natürlichen Saugreflex und beruhigen das Baby.

 

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